Mit 17 baute ich nach einer Anleitung der „Jungen Welt“ eine Lichtorgel. Die funktionierte wunderbar und war um einiges besser als viele anderen Lösungen. Zur Silvesterparty sollte sie zum Einsatz kommen. Dazu mußten noch einige Kabel ausgetauscht werden. Ich schob das Brett mit der Elektronik unter die HiFi-Anlage meines Vaters und schloß auch dort den Lötkolben an eine Schukosteckdose an. Als ich zum Löten ansetze, knallt es nur einmal kurz und das war’s. Die Lichtorgel war kaputt. Durch das Benutzen der Schukosteckdose kam es zum Potentialausgleich der zerstörerisch war.
Die Silvesterparty war trotzdem eine gelungene. Die Lichtorgel liegt seit dem jedoch in genau diesem Zustand rum. Es wird Zeit mal langsam zu schauen, ob da noch was zu machen ist. Die Schwierigkeit besteht nun darin, ohne Schaltplan der „Jungen Welt“ das Ding zu reparieren.

Mal sehen, was wird …
(Fortsetzung folgt)

Die Lichtorgel

Die Lichtorgel

Mein Vater baute mir damals einen Optokoppler. Heute gibt es sowas einfach zu kaufen. Wir hatten halt im Osten nichts ;-). Dieser Optokoppler diente der galvanischen Trennung der Lichtorgel von der 220V Phasenanschnittssteuerung der Lampen. Ich hätte auch den Lötkolben galvanisch trennen sollen.