Es handelt sich um eine „Speichererweiterung“ für iOS und Android Geräte.
Ausgangsproblem: Man ist mit seinem iPhone im Urlaub und schiesst viele Fotos und nimmt jede Menge Videos auf. Irgendwann wird der Speicher knapp.

Erste Lösungsmöglichkeit: App’s löschen. Ja aber welche? Könnte es nicht vielleicht doch vorkommen, dass man die eine oder andere App noch braucht. Eine andere Lösung wäre besser.
Zweite Lösungsmöglichkeit: Podcast’s löschen, vor allem die Videos. Schade eigentlich, vielleicht wollte man gerade im Urlaub das Eine oder das Andere noch sehen. Ist also auch keine gute Idee.
Dritter Ansatz: Einfach alle Musiktitel und Spielfilme (TV-Serien) löschen. Auch nicht schön, wenn man im Urlaub keine Musik mehr hat.
Dann kommt dieses geniale Teil zum Einsatz, auf das mich Jens (Arbeitskollege) aufmerksam machte. Am Anfang hab ich dem Ding noch gar nicht so viel Wertigkeit beigemessen, jetzt wird es dafür immer interessanter. Die Rede ist vom „Kingston – MobileLite Wireless“. Es stellt eine Art USB und SD-Card Anschluss für das iPhone, iPad und iPod (und auch für die Android Geräte) dar. Die „Verkabelung“ erfolgt über WLAN (2.4GHz Band).

Über eine eigens von Kingston geschriebene App kann man Fotos und Videos auf eine SD-Karte oder einen USB Stick auslagern. Eine USB-Festplatte könnte es auch sein, ist aber nicht empfehlenswert, da eine solche Platte zu viel Strom aus dem Kingston Gerät saugen würde, dass mit einem Akku betrieben wird.
Die Inhalte, die man ausgelagert hat, kann man im Bedarfsfall auch wieder zurückholen, auf dem eigenen iPhone z.B. oder auf ein anderes Gerät (Austausch von Material möglich).
Ich vermute, es läuft ein UPNP-Server auf dem MobilLite, denn die Filme werden auch zum iPhone „gestreamt“. Soll heißen, hat man beispielsweise einen mp4-Film auf dem MobileLite, braucht man ihn NICHT im iPhone haben, sondern schaut den Film per Streaming direkt von dort. Das Gleiche gilt auch für Musik (natürlich ohne DRM!).
Wer viele PDF’s mit sich rumtragen muss, kann auch diese auf dem MobileLite ablegen und von dort lesen.
Ein Tipp noch am Rande: Es empfiehlt sich, den Stick oder die SD-Karte in „exFAT“ zu formatieren. Die maximale Dateigröße beträgt dann 512TB (maximale Partitionsgröße – es dauert noch eine Weile, bis es so große SD-Karten gibt)! Der Vorteil besteht dann darin, dass man die Karte sowohl von Windows (ab XP mit entsprechenden Update), als auch vom MAC (auf jeden Fall ab Mavericks) und Linux aus beschreiben kann.
Was leider (noch) fehlt, ist die Möglichkeit, Dateien per WLAN vom Rechner aus auf das MobileLite zu laden. Dafür lässt es sich als Kartenleser über USB besaften (sowohl Strom als auch Dateien).
Ich kann das Teil nur empfehlen. Sollte es Fragen dazu geben, einfach ein Kommentar absetzen, ich beantworte das dann dort auch.

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