Lange vor dem Erwerb habe ich über Sinn und Zweck eines Smartpens von Livescribe nachgedacht, heute möchte ich ihn nicht mehr missen! Er ist DAS Hilfsmittel, um sich allerhand zu merken. Geschriebene werden auf  Wunsch mit gesprochenen Worten verknüpft und genau so bei Bedarf wiedergegeben. Der Clou: Man kann PDF’s erzeugen mit Audio! Sie öffnen die PDF wie gehabt, klicken Sie dann mit der Maus auf ein geschriebenes Wort, wird das wiedergegeben, was der Stift genau zu der Zeit an Audio aufgenommen hat (setzt natürlich einen aktuellen PDF Reader von Adobe voraus). Genial für Schulungen. Sie haben also nicht nur ihre handschriftlichen, sondern auch akustische Aufzeichnungen die zusammengehören (und die Sie bei Bedarf als PDF auch so weiter geben können).

Zu diesem Stift gehört auch ein Stück Software (für MAC & Win). Dafür hat der Hersteller heute (7. Nov. 2014) ein (kostenloses) Update angeboten, dass ich natürlich gleich ausprobieren musste.

FAZIT: Blos NICHT updaten! Die oben beschriebene Funktion funktioniert so nicht mehr! Um den Ton innerhalb der PDF – Datei nun hören zu können, braucht man eine Onlineverbindung die einen Player öffnet, der dann das Audiosignal wiedergibt. Ein einfacher Adobe Reader reicht nicht mehr. Grauenvoll! Ganz kleiner Trost: Die PDF – Datei wird scheinbar wenigstens nicht hoch geladen. Man lädt die Internetseite mit dem Player, kappt alle Verbindungen, schmeißt die PDF – Datei in den Player und sie wird abgespielt (also wird sie scheinbar wirklich nicht hoch geladen).
Glücklicher Weise habe ich ein TimeCapsule – BackUp, denn die Installation der neuen Software löscht die Alte (Livescribe Desktop & Livescribe Connect!). Dank Timemachine konnte ich problemlos diese beiden Programme wieder zurückholen und sie existieren sogar in friedlicher Koexistenz mit dem Update. Beides scheint parallel zu funktionieren, ich werde das weiter testen.
Ich sehe in dem Update kein Zugewinn, statt dessen nur Einschränkungen.