Am Sonnabend haben wir uns auf die Suche nach einem Badezimmerschränkchen und einen neuen Spiegel gemacht und sind bei Höffner fündig geworden. Um diese Artikel erwerben zu können, habe ich kurzerhand die Beschreibungen abfotografiert und mir dann einen „Verkäufer“ gesucht, der das EDV-technisch erfasst (also im Rechner, für die jüngeren Leser unter Euch), aus dem Lager ausbucht und eine Rechnung erstellt. Letzteres muß als Einverständnis vom Käufer unterschrieben werden.
Bei dem unvermeidlichen Smalltalk kam heraus, die Kugelschreiber bringen die Verkäufer selbst mit. Höffner stellt keine mehr zur Verfügung.
Verstehe ich das gerade richtig? Der Verkäufer bringt sein „Arbeitsmittel“ schon selbst mit? Eines Tages müssen sie wohl auch noch den privaten Rechner mitbringen, um die Rechnung stellen zu können. Fakt ist, keiner der auf seinem Tisch liegenden Kugelschreiber war mit „Höffner Werbung“ verziert.

Was für ein Armutszeugnis für ein so großes Einrichtungshaus. Wieviele Millionen Euro Umsatz macht dieses Unternehmen pro Jahr? Da ist es sicher einer der entscheidenden Faktoren an den Kugelschreibern zu sparen.

Ich würd ja spenden, wenn ich Geld über hätte. Jedenfalls haben wir dem freundlichen Verkäufer einen neuen Kugelschreiber geschenkt der auch schreibt.